Jetzt mach mal, wenn du das hier gelesen hast, die Augen zu und lehn dich bequem zurück. Atme ein paarmal ein und aus und spür in dich hinein, wo es zwickt und zwackt, welche Gedanken auftauchen. Lass sie kommen, aber auch wieder gehen.
Und dann schau vor deinem inneren Auge in die Ferne, ganz weit weg. Dahin, wo die Erde so stark gekrümmt ist, dass für uns ein Horizont auftaucht.
Wie ist dieser Horizont? Bläulich nebelverhangen? Ein rotoranger Sonnenuntergang? Oder ist es ein Sonnenaufgang?
Wenn ihr das Bild auf der inneren Platte habt, kommt langsam zurück in die Gegenwart. Nehmt ein Blatt Papier und malt, was ihr gesehen habt. Auf diesen Horizont richtet ihr euch aus, denn dahin wird eure Reise gehen. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Übung später wiederholen, aber Achtung: Es geht nicht darum, euren „Wunschhimmel“ zu bekommen, sondern euch auf das zu fokussieren, was euch erwartet: euer ganz eigener Horizont.