Tatsächlich bewegt uns unser Bauch in unbeobachteten Augenblicken: Da stehen wir dann vor dem offenen Kühlschrank und wissen gar nicht, was wir da eigentlich wollten. Da greift die Hand immer wieder in die Chipstüte vorm Fernseher, und wir wissen eigentlich gar nicht genau, warum wir nicht aufhören können.
und er darf sich bewegen, wohin er auch will.
Landet ihr auf einem marokkanischen Markt? In einer französischen Fischhalle? Kratzt ihr das Mark aus der Vanille oder bräunt ihr Butter? Kramt ihr das Rezept von Oma hervor oder dieses Kochbuch mit den Slow-Food-Rezepten? Kauft ihr euch frisch gemachte Pralinen oder gönnt ihr euch das spezielle Bier? Auch wenn es nur in Gedanken ist: Belohnung ist fürs Gehirn Belohnung, ob in echt oder gedacht. Wenn ihr euch Schokoladenbuttercreme in Gedanken auf der Zunge zergehen lasst, ist das fürs Gehirn schon so gut wie echt. Was nicht heißt, dass ihr euch nicht auch eine echte Praline gönnen sollt. Nur dann lasst sie wirklich auf eurer Zunge zergehen. Wie sagt schon der Fernseher?
Vergesst nicht, eure Eindrücke festzuhalten! 😀